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Studien

Das Darmkrebszentrum bietet seinen Patientinnen und Patienten bei Eignung und nach Zustimmung eine Teilnahme an wissenschaftlich-klinischen Studien an. 

Kurzinformation zur Studie LeQS: LebensQualität Stoma

Bei dieser Studie soll untersucht werden, ob ein Unterschied der erwarteten Lebensqualität nach Stomaanlage zu der tatsächlich erlebten Lebensqualität besteht. Untersucht wird ein Patientenkollektiv mit kolorektalem Karzinom, bei denen im Therapieprocedere bereits präoperativ eine Stomaanlage geplant ist. Es handelt sich um eine prospektive klinische multizentrische Studie. Alle teilnehmenden Kliniken gehören einem zertifizierten Darmkrebszentrum an.

Die Befragung wird strukturiert mittels eines getesteten Fragebogens (Stoma Quality of Life Index [1]) an zuvor definierten Zeitabschnitten durchgeführt. Die erste Befragung erfolgt bei der Erstvorstellung in der Darmkrebssprechstunde. Alle Patienten bekommen bereits während der Vorstellung in der Darmkrebssprechstunde ein aufklärendes Gespräch mit den Stomatherapeuten im weiteren präoperativen Verlauf angeboten, dieses Gespräch ist fakultativ. Die zweite Befragung findet am Aufnahmetag nach der Markierung der geplanten Stomaaustrittsstelle durch die Stomatherapeuten durch einen Arzt statt. Die postoperativen Befragungen erfolgen nach drei und sechs Monaten und zusätzlich bei den Patienten, bei denen eine Rückverlegung des Stomas ansteht, am Tag der Operationsaufklärung. Die Befragungen werden jeweils entweder in den speziellen Sprechstunden des Zentrums oder während des stationären Aufenthaltes durchgeführt.

In der primären Fragestellung soll untersucht werden, ob in der erwarteten Lebensqualität bei Patienten mit kolorektalem Karzinom, bei denen eine Stomaanlage geplant ist, ein Unterschied zu der tatsächlichen postoperativen Lebensqualität besteht. Die sekundäre Fragestellung bezieht sich auf die Subgruppenanalysen sowie die mögliche Identifikation von Parametern, die im Weiteren optimiert werden können zur Verbesserung der Lebensqualität. Zusätzlich soll analysiert werden, ob das präoperative Gespräch mit den Stomatherapeuten einen Einfluss auf die präoperativ erwartete Lebensqualität hat.

Sollten sich in der Datenauswertung Signifikanzen oder starke Hinweise auf einen Unterschied ergeben, sind Anschlussstudien geplant, um die Lebensqualität der Patienten mit kolorektalem Karzinom nach stattgehabter Stomaanlage weiter zu verbessern. 

Kurzinformation zur DELIVER-Studie

Die medizinische Behandlung im Rahmen einer Krebserkrankung ist häufig komplex und der Behandlungszeitraum kann sich über mehrere Monate oder Jahre erstrecken. Für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte gibt es Leitlinien, die von medizinischen Fachgesellschaften erstellt wurden und die als Richtschnur für Behandlungsentscheidungen dienen. Es gibt Hinweise darauf, dass es bei älteren Menschen, die an Krebs erkrankt sind, häufiger zu Abweichungen von Leitlinienempfehlungen kommt als es bei jüngeren Menschen der Fall ist. Neben medizinisch relevanten Faktoren wie z. B. Begleiterkrankungen können insbesondere auch Faktoren wie mangelnde soziale Unterstützung oder verminderte Selbständigkeit ausschlaggebend für die erfolgreiche Durchführung einer Therapie bzw. für deren Misserfolg sein. Auch die Frage, was bei älteren Menschen im Einzelfall von Ärzten/-innen, Patienten/-innen und Angehörigen als „sinnvolle“ bzw. „sinnlose“ Behandlung angesehen wird, ist relevant. Diese Vorstellungen decken sich möglicherweise nicht mit den Leitlinienempfehlungen. Im Projekt DELIVER soll an einem Studienkollektiv von Patientinnen und Patienten (≥ 70 Jahre) mit einer Darm- oder Brustkrebsdiagnose untersucht werden, ob und warum es zur Abweichung von Leitlinienempfehlungen kommt. Potentielle Barrieren werden im Rahmen eines qualitativen Studienteils (Interviews) sowie innerhalb eines zweizeitigen postalischen Surveys untersucht. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu dienen, die Bedarfe einer vulnerablen Gruppe im Kontext der Krebstherapie zu ermitteln, um mögliche Handlungsoptionen für die Versorgungsebene aufzeigen zu können.

Kurzinformation zur Studie zur Prävalenz der Mangelernährung in der zentralisierten Versorgung von Darmkrebspatienten

Nach den Anforderungen für Darmkrebszentren der Deutschen Krebsgesellschaft sollen bei möglichst allen Patienten Zeichen der Mangelernährung, spätestens bei der stationären Aufnahme, mittels standardisierter Instrumente erfasst werden. Je nach Ergebnis werden dann ernährungstherapeutische Maßnahmen notwendig.

Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, die Häufigkeit einer Mangelernährung von Darmkrebspatienten bei der stationären Aufnahme zu ermitteln, um eine standardisierte Erfassung entsprechend der Anforderungen an Darmkrebszentren zu gewährleisten und die möglichen behandlungsspezifischen Maßnahmen daraus abzuleiten.

Die Studie wird von dem AN-Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin gGmbH an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg geleitet und in Zusammenarbeit mit der PubliCare GmbH (Wisswerk), Am Wassermann 20-22, 50829 Köln durchgeführt. Während der Studie sollen nach Möglichkeit innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren ca. 2.000 Patienten an unterschiedlichen Darmkrebszentren befragt werden.


Dr. med. Christos Athanasios Papachrysanthou

Zentrumsleitung
Darmkrebsoperateur
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Prof. Dr. med. Stephan Hellmig
FACP, FEBG

Zentrumsleitung
Chefarzt Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin

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Katrin Liebenow
Sekretariat

Tel 04331 200-4301
Fax 04331 200-4310
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30.06.2020

Änderung in der Pflegedirektion

Neue Pflegedirektion für imland Klinik
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18.06.2020

imland Klinik kehrt stufenweise zurück in den Regelbetrieb

Gute Nachricht für Patientinnen und Patienten, die als Notfall ärztliche Hilfe brauchen: Ab Mittwoch, 01. Juli 2020, öffnet wieder die Notaufnahme der imland Klinik in Eckernförde. Für werdende Mütter wollen wir die Geburtshilfe ab Montag, 03. August 2020, wieder zur Verfügung stellen.
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04.05.2020

Markus Funk wird neuer kaufmännischer Geschäftsführer

Der 48jährige steigt zum 1. Juli 2020 bei der imland gGmbH ein und wird zukünftig gemeinsam mit der Medizinischen Geschäftsführerin Dr. Anke Lasserre die Klinik in Doppelspitze leiten.
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